Die Geschichte des Clubs „Valencia“ begann nicht mit einem lauten Triumph: Im März 1919 versammelten sich einige junge Leute mit leidenschaftlichen Augen in der ruhigen Straße Barcelona Nr. 10. Es ging nicht um Politik, Wirtschaft oder Kunst. Nur um Fußball. An diesem Tag wurde ein Fußballverein geboren, der Jahrzehnte später zum Symbol der Region, zur Kultur, zur Philosophie – zur Legende wurde.
Der Beginn der Geschichte: Gründung des Clubs „Valencia“ und die ersten Schritte
Bis zum offiziellen Debüt im Turnier vergingen einige Monate. Der FC „Valencia“ wurde am 18. März gegründet und spielte sein erstes Spiel am 21. Mai gegen den Club „Gimnastico“. Damals war das 1:0 der erste Baustein im Fundament der zukünftigen Dynastie. Schon 1923 zog das Team ins Stadion „Mestalla“ um – eine Arena, die für viele Spanier fast heilig wurde.
In dieser Zeit kreuzte sich die Geschichte des Clubs „Valencia“ mit lokalen Wettbewerben – die regionale Meisterschaft wurde zur Arena der ersten Titel. Die Siege kamen schnell. Die Unterstützung wurde stärker, die Infrastruktur wurde ausgebaut und jeder neue Saison brachte mehr Ambitionen.
Der erste ernsthafte Erfolg: Eintritt in die nationale Liga
Nach der Gründung der nationalen Liga machte „Valencia“ schnell auf sich aufmerksam. Im Jahr 1931 erhielt der Club einen Platz in der Segunda Division und stieg ein paar Jahre später in die Elite auf. Die erste Saison in La Liga brachte nicht nur einen Kampf ums Überleben, sondern auch eine stabile Mittelfeldplatzierung.
Der Bürgerkrieg in Spanien stoppte vorübergehend die Entwicklung, aber auch inmitten des Chaos hörte „Valencia“ nicht auf, sich vorzubereiten, mit der Jugend zu arbeiten und Verbindungen zu den Regionen zu stärken. Gerade deshalb trat der Club nach dem Krieg in einem völlig anderen Status auf.
Die Triumphe der Vierzigerjahre: erste Titel und Aufstieg
Die 1940er Jahre brachten drei Meistertitel in acht Spielzeiten. Damals färbte sich die Geschichte des Clubs „Valencia“ erstmals golden. Schlüsselfiguren waren der Stürmer Epifanio Fernández und der Mittelfeldspieler Amadeo Ibárra. Das Spielsystem basierte auf der klassischen spanischen Schule – kurze Pässe, Schwerpunkt auf Technik, Kontrolle des Tempos.
Die Heimspiele im „Mestalla“ zogen Zehntausende an. Der Club dominierte nicht nur in der Liga, sondern auch im spanischen Pokal. Der Sieg gegen „Atletico Madrid“ im Finale des Jahres 1949 bleibt als eines der spektakulärsten Spiele des Jahrzehnts in Erinnerung.
1950er-1960er Jahre: Übergangszeit, Generationswechsel
Das nächste Jahrzehnt war geprägt von tiefgreifenden Veränderungen. Die Veteranen gingen, neue Namen kamen hinzu. Der junge Torhüter Ibañes wurde zum Symbol der Zuverlässigkeit, und der Mittelfeldspieler Roberto Gil wurde zum Bindeglied zwischen den Epochen. 1954 gewann das Team den Messepokal und markierte damit seine Ambitionen in Europa.
Die Geschichte des Clubs „Valencia“ in dieser Zeit glänzte nicht mit Trophäen, legte aber den Grundstein für zukünftige Generationen. Das Scouting-System erstreckte sich über die gesamte Provinz, das erste Trainingszentrum wurde eröffnet. Die finanzielle Disziplin wurde gestärkt, die Arbeit mit der Jugend begann – von Cheste bis Oviedo.
Die Ära von Mario Kempes: Argentinien auf spanischem Boden
Im Jahr 1976 verpflichtete „Valencia“ den Argentinier Mario Kempes. Der Stürmer wurde sofort zum Idol des Stadions, und sein Doppelpack im Pokalfinale gegen „Real Madrid“ ging in die Geschichte ein. In dieser Zeit erhielt die Geschichte des Clubs „Valencia“ eine neue internationale Dimension.
Kempes schoss nicht nur Tore. Er formte eine offensive Philosophie um sich herum. Drei Spielzeiten in Folge endeten in den Top 3 der Liga. Im Jahr 1980 gewann der Club den Europapokal der Pokalsieger und später den UEFA-Super Cup, wobei er das erste spanische Team war, das im Finale den Londoner „Arsenal“ besiegte.
Finanzielle Schwierigkeiten und Ära des Wandels in den Neunzigern
Die 1990er Jahre waren eine Zeit der Unsicherheit. Die Aktien des Teams fielen, das Transferfenster funktionierte instabil und das Zuschauerinteresse sank. In diesen Jahren machte die Geschichte des Clubs „Valencia“ Europa mit Jorge Valdano, Amancio und einer neuen Generation von Mittelfeldspielern bekannt.
Im Jahr 1996 übernahm Paco Roja das Amt des Präsidenten. Unter seiner Führung begann eine umfassende Restrukturierung. Das Budget wurde ausgeglichen, die Schulden wurden umstrukturiert und der Kader verjüngt. Der Grundsatz „auf die eigenen setzen“ brachte bereits zu Beginn des neuen Jahrtausends Ergebnisse.
Die Wiedergeburt der Nullerjahre: Rafael Benitez und das goldene Zeitalter
Die 2000er Jahre machten den Club nicht nur in Spanien, sondern in ganz Europa zu einem Titelanwärter. Mit der Ankunft von Rafael Benitez änderte „Valencia“ seinen Stil vollständig. Die Taktik hing nicht mehr von den Stars ab – der Schwerpunkt verlagerte sich auf Teamintegrität. In der Saison 2001/2002 gewann das Team erstmals seit 31 Jahren die Liga. Und 2004 wiederholte es den Erfolg und fügte den UEFA-Pokal hinzu, indem es „Marseille“ im Finale besiegte.
Die Geschichte des Clubs „Valencia“ erlangte den Status eines Hegemons der zweiten Liga der Champions League. Das Team erreichte regelmäßig die Playoffs, zeigte Stabilität und Disziplin. Die Grundlage bildeten David Albelda, Ruben Baraja und Aimar. Spektakel wurde mit Pragmatismus kombiniert, und das „Mestalla“ klang lauter als Madrid.
Europäische Stabilität und der Kampf um Trophäen
Die zweite Hälfte des Jahrzehnts war geprägt von einem Kampf um die Top 4. Die Geschichte des Clubs „Valencia“ in dieser Zeit verewigte die Namen Villa, Silva und Joaquin im Pantheon der Legenden. Bei begrenztem Budget passten die Trainer die Taktik an den vorhandenen Kader an und stützten sich auf den Nachwuchs aus der eigenen Akademie.
Im Jahr 2008 gewann „Valencia“ erneut den spanischen Pokal, indem es „Getafe“ im Finale besiegte. Der Sieg war symbolisch: Das Team bewies, dass es auch in Krisenzeiten konkurrenzfähig ist. Dabei blieb das „Mestalla“ immer eine Festung – in einer Saison verlor das Team zu Hause nicht mehr als zwei Spiele.
Finanzieller Niedergang und sportliche Achterbahnfahrten
Ab 2010 sah sich der Club ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten gegenüber. Der Bau eines neuen Stadions wurde gestoppt. Der Verkauf von Führungsspielern wie Juan Mata und David Villa führte zu Unzufriedenheit unter den Fans. Dennoch hielt die Geschichte des Clubs „Valencia“ an. Das Team qualifizierte sich weiterhin für die Europapokale und erreichte oft das Achtelfinale der Champions League.
In dieser Zeit führte die Führung interne Reformen durch. Teure Veteranen gingen, junge Talente aus Brasilien, Portugal und Belgien kamen. Die Arbeit mit den Trainern wurde gezielt durchgeführt, jeder neue Spezialist erhielt strenge KPIs und einen Zweijahresvertrag.
Neustart des Clubs „Valencia“ und Anpassung an moderne Realitäten
Im Jahr 2018 hatte „Valencia“ die beste Saison der letzten zehn Jahre. Trainer Marcelino baute ein Team auf, das auf vertikalem Fußball basierte. Die Geschichte des Clubs „Valencia“ erfuhr nach dem Sieg im spanischen Pokalfinale 2019 gegen „Barcelona“ einen weiteren Höhepunkt. Dieses Spiel wurde zum Symbol für die Rückkehr zu Traditionen – defensiver Stabilität und disziplinierter Offensive.
Gleichzeitig löste das Team weiterhin interne Konflikte. Das Management wechselte, die Transferpolitik schwankte zwischen strategisch und chaotisch. Die Akademie hingegen arbeitete mit voller Kraft – in der Saison 2020/2021 standen sieben Nachwuchsspieler gleichzeitig auf dem Platz.
Moderne Ära: Herausforderungen und Hoffnungen
Bis 2023 betrat die Geschichte des Clubs „Valencia“ eine Transformationsphase. Die finanziellen Probleme verschwanden nicht, aber die Kontrolle über die Vermögenswerte wurde verstärkt. Die neue Verwaltung konzentrierte sich auf die Reduzierung von Schulden, den Start digitaler Plattformen und die Modernisierung des „Mestalla“-Stadions.
Der aktuelle Kader umfasst junge Stars wie Yunus Musa und Gabriel Paulista. Trotz der Instabilität bewahrte der Club sein Kernstück, kämpft weiterhin um die Europapokale, und das „Mestalla“ bleibt weiterhin die Arena für laute Spiele.
Die Entwicklung von „Valencia“ in Jahrzehnten:
1. 1919–1930: Gründung, lokale Turniere, erste Siege in regionalen Wettbewerben.
2. 1930–1940: Eintritt in die nationale Liga, Debüt in La Liga, Stabilität.
3. 1940–1950: Goldenes Jahrzehnt, drei Meistertitel, Imageverstärkung.
4. 1950–1960: Rekonstruktion, Jugendarbeit, internationale Ambitionen.
5. 1970–1980: Kempes-Ära, Gewinn des Pokals der Pokalsieger, Popularitätsanstieg.
6. 1980–1990: Niedergang, finanzielle Schwierigkeiten, Kadererneuerung.
7. 2000–2010: Rückkehr in die Elite, Benitez-Ära, Trophäen in Europa.
8. 2010–2020: Finanzkrise, Teilnahme an der Champions League, Neustart des Projekts.
9. 2020–2024: Stabilisierung, Fokus auf die Akademie, digitale Transformation.
Die Geschichte des Clubs „Valencia“ geht weiter
Die Geschichte des Clubs „Valencia“ ist der Weg der Region, der Lebensstil, die Quelle des Stolzes für Tausende von Familien. Trotz Krisen, Abstürzen und Aufstiegen symbolisiert das Team weiterhin den Glauben an Fortschritt, die Kraft der Traditionen und die Leidenschaft für das Spiel.